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Holzheizungen
Pellets-, Scheitholz- und Hackgutkessel: Unterschiede und Funktionsweisen.

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Umweltfreundlich heizen mit einer Holzheizung.

Holz ist unser ältester Brennstoff – und unser modernster: Zwischen dem offenen Feuer vor der Höhle und einem modernen Biomassekessel liegt eine lange Geschichte. Mitte des 20. Jahrhunderts nahm die Zahl der Holzheizungen kurzfristig ab. Erdöl war der neue Heizhype.

Heute weiss man, dass Heizen mit fossilen Brennstoffen keine Zukunft hat. Es trägt zur Klimaerwärmung bei, und schadet der Umwelt. Auch die Versorgungssicherheit ist langfristig nicht gegeben, denn die fossilen Rohstoffe werden weniger, wachsen nicht nach und kommen teilweise aus politisch instabilen Regionen.

Holz dagegen ist ein günstiger, heimischer, nachwachsender Rohstoff, der bei der Verbrennung das Klima nicht belastet.

Kein Wunder, dass Heizen mit Holz boomt!

Buderus und ETA: das perfekte Duo.

Buderus ist Ihr Systemexperte, wenn Sie sich für ein Heizsystem entscheiden – egal welches. In Sachen Holz arbeiten wir seit über 20 Jahren eng mit einem der führenden Biomassekesselproduzenten zusammen. Dem österreichischen Unternehmen ETA , welches sich seit Dezember 1998 auf die Konzeption und Herstellung von Biomasseheizungen konzentriert. Also auf Scheitholz- , Pellets- und Hackgutkessel .

Wer sich somit für einen ETA-Holzkessel entscheidet, setzt auf Nachhaltigkeit. Die Holzkessel stecken voller patentierter Technologien und modernster Regelungstechnik – und sind doch ganz einfach zu bedienen. Komfort und Effizienz machen ETA-Holzkessel beliebt.

Buderus unterstützt Sie bei der Wahl Ihrer Holzheizung von der Beratung bis hin zum Kundendienst. Erfahren Sie im Folgenden, wie Holzheizungen funktionieren und zwischen welchen Arten von Holzheizungen unterschieden wird.

Bildquelle: ETA Heiztechnik GmbH

Arten von Holzheizungen.

Art der Holzheizung Brennstoff
Pelletkessel Pellets: kleine gepresste Zylinder aus Sägemehl und Holzabfällen
Scheitholzkessel Scheitholz (Stückholz)
Kombikessel: Scheitholz und Pellets Scheitholz (Stückholz) und Pellets
Hackgutkessel Hackschnitzel (Hackgut): Holz und Holzreste, die nicht anders verwertet werden können
Die Funktionsweise einer Holzheizung.

Das Heizen mit Holz ist als CO2-neutrale Heiztechnik ökologisch äusserst sinnvoll. So ist der Holzkessel für die Heizung in der Anschaffung zwar vergleichsweise teuer, aber der Energieträger ist günstiger als Öl oder Gas, somit bleiben die laufenden Kosten gering. Die Holzheizung gibt es je nach verwendeter Biomasse in unterschiedlichen Ausführungen: Als Pelletsheizung , Scheitholzheizung für Stückgut und Hackschnitzelheizung .

Die Scheitholzheizung wird manuell bestückt, während bei Hackschnitzel- und Pelletsheizungen die Einbringung der Biomasse aus einem Speicher in die Brennkammern via Förderschnecke automatisch erfolgt. Beide Heizungssysteme sind für den Einsatz als zentrale Holzheizung mit Pufferspeicher geeignet. Besonders umweltfreundlich ist eine Kombination dieser Heizung mit einer Trinkwassererwärmung über eine Solaranlage.

Welche Holzheizung eignet sich am besten für Ihre Immobilie?

Für welche Art von Holzheizung Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Preis- und Komfortvorstellungen sowie den örtlichen Gegebenheiten ab. So kostet eine Scheitholzheizung weniger als eine Hackgutheizung oder Pelletsheizung , da Sie kein Fördersystem benötigen. Auch können Sie das Scheitholz flexibel lagern, während für die Presslinge bzw. Holzschnitzel Platz für einen Vorratstank in der Nähe des Holzkessels vorhanden sein muss. Hier sind auch Erdtanks ausserhalb des Hauses denkbar.

Wer sich zwischen Stückholz und Pellets nicht entscheiden kann, dem bietet Buderus den TWIN-Kessel an, ein Stückholzkessel ergänzt mit einem Pelletbrenner.

Im Zweifel unterstützt Sie der Buderus Heizsystemberater bei der Entscheidung für ein passendes Holzheizungssystem.

Ist eine Holzheizung für einen Altbau die richtige Wahl?

Holzheizungen sind insbesondere für Häuser geeignet, in denen viel Platz zur Verfügung steht. Und weil es in den meisten Altbauten oft grosse Keller- bzw. Heizräume gibt, können diese perfekt als Lagerraum für Holzheizungen dienen. Die Räume sind meist so geräumig, dass sie auch als Lager von Brennholz genutzt werden. Sollte der Altbau nicht über ideale Wärmedämmung verfügen, können Heizsysteme kombiniert werden – so wird nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich geheizt.

Holzheizung für den Neubau.

Holzheizungen sind eine kostenschonende, benutzerfreundliche und umweltschonende Heizlösung, die für Neubauten bestens geeignet sind. Sie profitieren sowohl in neuen Einfamilienhäusern wie auch in Mehrfamilienhäusern von der CO2-neutralen Heizung, die optimal mit anderen Heizungssystemen – etwa einer Solaranlage – kombiniert werden kann. Für Neubauten empfiehlt sich insbesondere eine Pelletheizung , wobei der Brennstoff sauber verarbeitet und effizient wie auch wirtschaftlich geheizt werden kann.

Vor- und Nachteile von Holzheizungen.

Holzheizungen nutzen Energie aus dem Wald. Wer mit Holz heizt, spart Geld, schont die Umwelt und stärkt dabei die heimische Wirtschaft. Egal ob Sie sich für Pellets , Hackschnitzel oder Stückholz entscheiden, der Kreislauf der Natur hält die Konzentration des Kohlendioxyds in der Atmosphäre im Gleichgewicht.

Holz stösst bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 aus, wie der Baum während seines Wachstums der Umwelt entzogen hat.

Vorteile:

  • Ökologisches und ökonomisches Heizen
  • Niedrige Betriebskosten, stabile Preisentwicklung
  • Unterstützung der regionalen Forstwirtschaft
  • Krisensicherer, preiswerter und nachwachsender Rohstoff
  • Kombinierbar mit anderen Heiztechniken, z.B. Solarthermie
  • Förderfähig

Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten / Anfangsinvestitionen
  • Platzbedarf für die Lagerung des Brennstoffes
  • Höhere Wartungskosten; z.B. Kontrolle vom Schornsteinfeger

Holzheizungen: welche Kosten fallen an?

Die Summe der anfallenden Kosten bei einer Holzheizung hängen einerseits vom Anschaffungspreis des Heizsystems ab und andererseits von den Verbrauchskosten des Brennstoffs.

Wie hoch die Anschaffungskosten für eine Holzheizung ausfallen, hängt von der Art der Heizsystems ab. Holzvergaserkessel zum Beispiel sind kostengünstiger als andere Holzheizsysteme, da für diese keine aufwendige Lager und Fördertechnik notwendig ist. Einen Einfluss auf die Ausgaben bei der Anschaffung haben zudem auch die Region und die Immobilie selber.

Nach der Anschaffung einer Holzheizung ergeben sich Ausgaben für den eingesetzten Brennstoff. Bestimmt wird die Summe der Ausgaben dabei von der Art des Brennholzes, der energetischen Qualität der Immobilie und den Gewohnheiten der Heizungsnutzer.

Pufferspeicher für Effizienzsteigerung.

Zum effektiven und ökonomischen Heizen benötigt die Holzheizung einen Pufferspeicher. Der Pufferspeicher ist ein hervorragend isolierter Wassertank, der die von der Holzheizung produzierte Wärme, die derzeit nicht für die Beheizung des Hauses oder die Warmwasserversorgung benötigt wird, speichert. Gerade in der wärmeren Jahreszeit kommt es oftmals zu einem Wärmeüberschuss. Der Pufferspeicher fängt diesen auf, so dass keine Energie ungenutzt verloren geht.

Holzheizungen sind förderfähig.

Wer sich jetzt für ein effizientes, sparsames und sauberes Heizen entscheidet, kann von Förderbeiträgen profitieren. Geht es um den Bereich Wohnen, so ist in der Regel der Kanton für die Förderung zuständig. Der Bund leistet Globalbeiträge an die Förderprogramme der Kantone. Diverse Gemeinden und Energieversorger unterstützen ebenfalls den Wechsel auf erneuerbare Energien mit finanziellen Beiträgen.

Kantonale Informationen zu Förderungen >

Um wichtige Förderlücken auf Holzheizungen und Wärmepumpen zu schliessen, hat die Energie Zukunft Schweiz AG die Klimaprämie ins Leben gerufen. Besuchen SIe die Webseite klimapraemie.ch und erfahren Sie in nur wenigen Schritten, ob eine kantonale Förderung oder eine Klimaprämie über Energie Zukunft Schweiz AG für Sie rentabler ist (nicht mit kantonaler Förderung kumulierbar).

Förderrechner Klimaprämie >

Die häufigsten Fragen zu Holzheizungen.

Wer sein Eigenheim mit einer Holzheizung beheizen möchte, der fragt sich in erster Linie, welche Holzheizung nun die beste Heizalternative darstellt. Für den individuellen Verbraucher lässt sich diese Frage nicht allgemein beantworten. Stattdessen wird anhand persönlicher Bedürfnisse evaluiert, welche Buderus Holzheizung die für Sie beste Lösung darstellt.

Buderus stellt Ihnen einen kurzen Überblick über die Eigenschaften sämtlicher Holzheizungen zur Verfügung, damit es Ihnen einfacher fallen wird, die ideale Holzheizung für Ihr Zuhause zu finden!

Stückholzheizungen

  • Die Scheitholzheizung besitzt eine automatische Zündung, welche flexibles und unabhängiges Heizen ermöglicht.
  • Scheitholzheizungen von Buderus können mit einem Pelletbrenner kombiniert beziehungsweise aufgewertet werden.
  • Von allen Holzbrennstoffen stellt Scheitholz die günstigste Alternative dar.
  • Verglichen mit der Pellet- und Hackschnitzelheizung erfordert der Betrieb einer Scheitholzheizung einen etwas grösseren Arbeitsaufwand. Der Heizkessel sollte dabei jeden Tag manuell mit Brennstoff aufgefüllt werden.
  • Scheitholz ist ein regionaler Brennstoff, welcher praktische überall bezogen werden kann.
  • Ein Einfamilienhaus mittlerer Grösse benötigt circa 14 m3 Scheitholz pro Jahr.

Pelletheizungen

  • Pelletheizungen werden vollautomatisch betrieben.
  • Der Systemwechsel zu einer Pelletheizung gestaltet sich einfach und läuft in der Regel reibungslos ab.
  • Die Pelletheizung ist für die Installation auf ungefähr gleich viel Platz angewiesen wie eine klassische Ölheizung.
  • Bezüglich der Lagerung von Pellets stehen Ihnen mehrere qualitative Lagerungssysteme zur Verfügung.
  • Der Abstand von Heizkessel und Pelletlager darf bis zu 20 Meter betragen.
  • Das Heizen mit einer Pelletheizung erzeugte Asche, welche nur wenige Male pro Jahr entleert werden muss.
  • Der Reinigungsaufwand einer Pelletheizung fällt moderat aus.
  • Ein Einfamilienhaus mittlerer Grösse benötigt circa 6 m3 Pellets pro Jahr.

Hackschnitzelheizungen

  • Hackschnitzelheizungen werden vollautomatisch betrieben.
  • Die Hackschnitzelheizungen erfordern einen nur geringanfallenden Reinigungsaufwand.
  • Die Hackschnitzelheizung eignet sich für den kleinen und grossen Wärmeverbund.
  • Der Preis von Hackschnitzel fällt günstiger aus als derjenige von Pellets.
  • Hackschnitzel besitzen eine höhere Feuchtigkeit und ein umfassenderes Volumen als Pellets.
  • Die Investitionskosten einer Hackschnitzheizung fallen höher aus als bei einer Pellet- oder Scheitholzheizung.
  • Ein Einfamilienhaus mittlerer Grösse benötigt circa 25 m3 Hackschnitzel pro Jahr.

Anhand unseres umfangreichen Holzheizungsangebots der Marke ETA sind wir überzeugt, dass wir mit Ihnen zusammen die für Sie optimale Holzheizung finden.

Ökologische Heizalternativen zu fossilen Brennstoffen gewinnen in der Schweiz immer mehr an Beliebtheit. Hierbei kann ein Heiztrend beobachtet werden, der sich von traditionellen Öl- und Gasheizungen abwendet und sich vermehrt auf erneuerbare Heizalternativen, wie Holzheizungen fokussiert.

Unter Anderem tragen auch politische Entscheidungen dazu bei, dass der Nutzen der Holzheizung und der damit verbundene, niedrige CO2-Ausstoss auf immer mehr offene Ohren in unserer Gesellschaft stösst.

In der Schweiz stellt Holz eine nachhaltige und gleichzeitig preiswerte Energiequelle dar. Aufgrund dessen eignen sich Holzheizungen nicht nur für Hausbesitzer mit speziellen Beziehungen zu Forstbetrieben, sondern auch für einfache Otto Normalverbraucher.

Ein riesiges Energiepotenzial liegt in unseren Schweizer Wäldern. Denn dort wächst viel mehr Holz, als im Endeffekt geschlagen wird. Grosses Volumen an Holz fällt oftmals bei der regelmässig durchgeführten Waldpflege an und wird zum Grossteil nicht weiterverwertet. Dieser Umstand zeigt auf, wie viel ungenutztes Brennholzvermögen sich eigentlich in unserer Natur befindet.

Der von der Holzheizung benötigte Energieträger Holz überzeugt einerseits durch sein Wertschöpfungspotenzial innerhalb der Schweiz, anderseits durch seine umfassende Klimafreundlichkeit. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern, wie Gas oder Öl, weist Holz nämlich eine neutrale CO2-Bilanz auf.

Se la combustione della legna viene utilizzata correttamente, da un punto di vista ecologico non si può addurre nulla contro l’uso di un riscaldamento a legna. Anche l’aspetto economico non dovrebbe essere un motivo per rinunciare a un riscaldamento a legna, perché nel lungo periodo non si dimostra essere più caro di un classico sistema di riscaldamento a gasolio o gas.

La legna può essere acquistata senza problemi localmente e sul mercato ha un prezzo molto stabile. Inoltre per la conversione di una vecchia caldaia elettrica, a gasolio o gas ad un riscaldamento a legna è possibile approfittare di accattivanti agevolazioni.

Kantonale Informationen zu Förderungen >

Förderrechner Klimaprämie >

Sie möchten von Ihrer fossilen Heizung auf eine regenerative Pelletheizung umsteigen und den Bedarf an Holzpellets berechnen? Buderus zeigt Ihnen wie!

Scheitholzbedarf.

Der jährliche Bedarf an Stückholz gestaltet sich je nach Feuchtigkeitsgehalt sehr unterschiedlich.Damit Sie einen nachhaltigen Überblick über das Spektrum des Scheitholzbedarfs erhalten können, vergleichen wir bei der Brennholzberechnung Fichten- und Buchenholz, welche einen typisch hohen, beziehungsweise tiefen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen.

Scheitholzbedarf Fichte: 1,3 m³ pro kw Heizlast im Jahr
Beispiel Heizbedarf: 10 kw
1,3 x 10 kw = 13 m³ Fichtenscheitholz pro Jahr
Scheitholzbedarf Buche: 0,9 m³ pro kw Heizlast im Jahr

Beispiel Heizbedarf: 10 kw
1,3 x 10 kw = 9 m³ Buchenscheitholz pro Jahr

Pelletsbedarf.

Bei einer Pelletheizung können Sie bezüglich der Berechnung des jährlichen Wärmebedarfs die jeweilige Heizlast durch Zwei teilen, um den Bedarf an Pellets in Kubikmeter zu erhalten.

Beispiel Heizbedarf: 10 kw
Bedarf an Holzpellets: 10 kw/2 = 5 m³ Pellets pro Jahr

Hackschnitzelbedarf.

Auch der jährliche Bedarf an Hackschnitzeln (wird verlinkt sobald Seite online) variiert je nach Feuchtigkeitsgehalt des jeweiligen Holzes. So verhält sich beispielsweise der jährliche Bedarf an Buchenhackschnitzel mit 56 - 60 m³ im Vergleich zum Bedarf an Pappelhackschnitzel mit 85 - 94 m³ relativ gering.

Wie viel Wärmeenergie bei der Verbrennung von Holz in Holzheizungen effektiv erzeugt wird, können Sie anhand des Brennwertes der gewünschten Brennholzart herausfinden.

Im Gegensatz zum Heizwert von Holz, wird beim Brennwert auch Wärmeenergie berücksichtigt, welche im Heizkessel aus Verbrennungsgasen zurückgewonnen wird.

Der Brennwert ist wesentlich von der individuellen Feuchtigkeit des jeweiligen Rohstoffes abhängig. Insbesondere für Holz spielt dieser Umstand eine ausschlaggebende Rolle, da Holz zum Teil erhebliche Unterschiede betreffend ihres Feuchtigkeitsgehalts aufweisen. Hierbei gilt: Je höher der Feuchtigkeitsgrad des Holzes, umso tiefer dessen Brennwert.

Wie wirkt sich das Heizen mit Holzheizungen auf die Umwelt aus? Und wie verhält sich dabei der CO2-Haushalt? Alles hierzu verrät Ihnen Buderus in diesem Beitrag!

Heizen mit einer Holzheizung ist CO2-neutral

Heizen mit Holz entspricht dem neutralen CO2-Kreislauf der Natur, da bei der Verbrennung die gleiche Menge an CO2 ausgestossen wird, welche Bäume während Ihres Wachstums absorbieren. Folglich wird so auch die gleiche Menge an CO2 freigesetzt, wie wenn Holz natürlich und brachliegend im Wald verwesen würde.

Aufgrund dessen ist das Heizen mit Holzheizungen an und für sich komplett CO2-neutral und hat keinen Einfluss auf den globalen Klimawandel. Ganz im Gegenteil, denn jedes Kilogramm Heizöl, dass durch nachhaltiges Heizen mit dem Rohstoff Holz ersetzt wird, entlastet die Umwelt um mehr als drei Kilo CO2!

Gesamtheitlich betrachtet kommt natürlich noch der energetische Aufwand für die Bearbeitung des Brennstoffs (Zerspanung, Pressung, Transport usw.) als graue Energie hinzu. Diese ist aber im Vergleich zu konventionellen Brennstoffen äusserst gering.

Sie sind an einer Holzheizung interessiert und möchten so ökologisch wie nur möglich heizen? Buderus empfiehlt Ihnen Holz aus Ihrer Umgebung zu beziehen. Denn unter dem Strich kann man getrost sagen, je lokaler der Brennstoff, desto besser die Co2 Bilanz!

Fakten zur Holzenergie

  • Das Heizen mit Holz ist CO2-neutral.
  • Für jeden Kubikmeter Brennholz, welcher als Ersatzrohstoff für fossile Energieträger eingesetzt wird, wird die Natur von 600 kg CO2 entlastet.
  • Holz ist ein nachwachsender und gleichzeitig regenerativer Rohstoff.
  • In der Schweiz wächst viel mehr Holz, als im Endeffekt geschlagen wird.
  • Holz als Heizalternative zu Öl oder Gas lohnt sich längerfristig auch auf finanzieller Ebene.
  • Im Gegensatz zu Fossilen Brennstoffen schwankt der Preis von Holz auf dem Schweizer Markt nur minim.
  • Dank der Holzenergie wird 100% Wertschöpfung im Inland generiert.
  • Holzheizungen sind förderfähig.
  • Holzenergie schafft Schweizer Arbeitsplätze.

Im Normalfall sollte es zu keiner unangenehmen Geruchsbildung kommen. Sollte es dennoch dazu kommen, handelt es sich um eine kurzzeitige leichte Geruchsbildung (hauptsächlich bei der Scheitholzheizung). Dieser Geruch verflüchtigt sich jedoch sehr schnell, solange ausschliesslich trockenes Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets für die jeweilige Holzheizung verwendet werden.

Unangenehmer Geruch bildet sich erst dann, wenn zum Beispiel Papier oder feuchtes Holz in der Holzheizung verbrannt werden.

Betreffend Lagerzeit von gesammeltem Brennholz empfiehlt Ihnen Buderus eine Trocknung von ein bis drei Jahren. Wird jedoch Brennholz direkt im Handel erworben, sollte dieses bereits genügend trocken sein und kann direkt fürs Befeuern der Holzheizung (wird verlinkt sobald Seite online) genutzt werden.

Für Privatfeuerungen und gewerbliche Feuerungen gibt es gesetzliche Vorschriften über das zugelassene Brennmaterial sowie über die richtige Entsorgung von Holzasche.

Erkaltete Asche darf bis 35 Liter pro Woche zusammen mit dem Hauskehricht oder auf einer Deponie vom Typ D oder E entsorgt werden. Alles was darüber hinaus geht, muss auf einer geeigneten Deponie gebracht werden. Spezialisierte Firmen bieten das Absaugen von Asche vor Ort an.