Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Komfort
Wärme (Temperatur)

Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Temperatur, tendenziell auch das Wohlbefinden steigt.

Art der Wärme (Strahlungsanteil)

Strahlungswärme wird von den meisten Menschen als besonders angenehm empfunden. Radiatoren geben ihre Wärme zu 30 - 40 % per Strahlungswärme ab. Die Lufterwärmung und die Staubverwirbelung sind im Vergleich zu Konvektoren deutlich geringer.

Belüftung

Ein regelmässiger Austausch der Raumluft ist angenehm. Dafür sind die Lüftungssysteme von Buderus perfekt geeignet.

Genauigkeit der Regelung

Die Heizung kann durch eine optimal eingestellte und auf das System abgestimmte Regelung die gewünschte Temperatur stabil halten.
Synchronisation mit Lebensgewohnheiten: volle Heizungswärme beim Aufstehen und zu den Anwesenheitszeiten zu Hause.
Synchronisierung mit Aussentemperatur: automatische Anpassung an die sich ändernden Witterungsverhältnisse ohne Eingriff.

Speicherlösung

Das Wasser ist sofort verfügbar und kann auch an mehreren Zapfstellen gleichzeitig entnommen werdern. Die Warmwassertemperaturen sind praktisch konstant.

Durchlaufverfahren

Es ist kein Vorrat an Warmwasser verfügbar und sofort abrufbar. Das Wasser muss erst erwärmt werden.

System mit Zirklulationsanschluss – System ohne Zirkulationsanschluss

  • Mit Zirkulationsanschluss: Beim Öffnen des Wasserhahns ist sofort warmes Wasser verfügbar. Dieses zirkuliert, dank einer Zirkulationspumpe, in der Wasserleitung.
  • Ohne Zirkulationsanschluss: Beim Öffnen des Wasserhahns muss zunächst das in der Leitung enthaltene lauwarme oder kalte Wasser ausfliessen, bis das warme Wasser verfügbar ist.

Kosten

Jedes Grad weniger spart rund 6 % Energie. Durch häufiges Lüften entweicht die Heizungswärme ins Freie. Die Heizung muss permanent neue Wärme liefern.

Regler mit Raumaufschaltung erzielen eine höhere Regelgenauigkeit. Mit einem Regler, der mehrere Schaltzyklen bietet, kann die Heizung auf Sparbetrieb gestellt werden, während die Bewohner nicht zu Hause sind bzw. nachts, wenn diese schlafen.

Von der Aussentemperatur unabhängiger Heizbetrieb „produziert“ Vorlauftemperaturen, die nicht erforderlich sind. Die Verwendung einer Kennfeldpumpe spart elektrische Energie bei der Verteilung der Energie im Haus.

Modernisieren Sie Ihre Heizung und setzten Sie auf neue und umweltfreundliche Technologien.

Optimieren Sie Ihre Gebäudehülle wärmetechnisch durch neue Fenster oder durch nachträgliches Dämmen der Fassade. Nutzen Sie die Sonnenenergie für Ihren Warmwasserbedarf und zur Heizungsunterstützung.

Mehrmals täglich durchlüften, ca. 5 Minuten, statt Fenster ständig gekippt lassen.

Welche Massnahmen den grössten Nutzen bringen, hängt vom Einzelfall ab. Energetisch sinnvoll ist eine Kombination aller Möglichkeiten. Nehmen Sie Kontakt mit einem Experten Ihres Vertrauens auf oder nutzen Sie unsere Fachbetriebssuche.

Speicherlösung

Das warme Wasser wird im Speicher bevorratet, auch wenn momentan kein Warmwasser benötigt wird. Dabei entstehen Bereitschaftsverluste durch Abgabe von Wärme an die Umgebung.

Durchverlaufverfahren

Weil es keinen Warmwasservorrat gibt, entstehen auch keine Bereitschaftsverluste. Energie wird nur dann verbraucht, wenn auch Warmwasser gezapft wird.

Mit Zirkulationsanschluss

Das warme Wasser zirkuliert permanent im Warmwassersystem. Für den Betrieb der Pumpe wird elektrische Energie benötigt. Zudem entstehen Bereitschaftsverluste durch die Abgabe von Wärme an die Umgebung.

Ohne Zirkulationsanschluss

Erfolgt keine Zirkulation, spart dies Pumpenenergie. Ausserdem sinken dadurch die Bereitschaftsverluste. 

Warmwasserbereitung im Brennwertbetrieb

Brennwertgeräte in Kombination mit Warmwasserspeichern in Schichtladetechnologie haben einen geringeren Energiebedarf, da die Warmwasserbereitung im effizienten Brennwertbereich stattfinden kann.

Regelung entsprechend der Lebensgewohnheiten

Abschaltung der Warmwasserbereitung / Warmwasserzirkulation während der Abwesenheitszeiten am Tag und in der Nacht.

Abgas

Der Abgasverlust einer Heizung ist das Mass für den Wärmeinhalt, der über den Schornstein abgeleiteten Abgase.

Je höher der Abgasverlust ist, desto schlechter ist der Wirkungsgrad und damit die Energieausnutzung Ihrer Heizung. Die daraus resultierenden CO²-Emissionen der Heizungsanlage sind dann leider auch unverhältnismässig hoch und CO² ist bekanntlich Hauptverursacher für den Treibhauseffekt. Aus diesem Grund ist der zulässige Abgasverlust von Heizungsanlagen gesetzlich begrenzt. Die Einhaltung der Grenzwerte wird regelmässig von den Rauchfangkehrern durch Messungen überprüft. Die Umsetzung dieser Umweltverordnung leistet damit einen wichtigen Beitrag für Ihre eigene Heizkosteneinsparung und zum Klimaschutz.

Die Höhe des Abgabeverlustes multipliziert mit dem Jahresbrennstoffverbrauch ergibt die verlorene Energiemenge bezogen auf die Verbrennung.

Energieverlust = Abgasverlust * Jahresbrennstoffverbrauch

Beispiel: Abgasverlust = 10 % vom Jahresbrennstoffverbrauch = 3.000 m³ Gas.

Dies entspricht einem Energieverlust von 300 m³ Gas.

Zu hoher Abgasverlust kann verursacht werden durch:

  • Brennerverschmutzung oder falsche Brennereinstellungen.
  • verschmutze Wärmetauscherflächen.
  • veraltete Technik der Heizung.

Den konkreten Abgasverlust Ihrer Heizung stellt der Schornsteinfeger bei seiner Messung fest. Der Messbericht gibt darüber Auskunft.

Wärmepumpen

Die fossilen Brennstoff-Ressourcen unserer Erde werden immer knapper, die Energiepreise steigen. Was liegt also näher, als nach neuen, nachhaltigen und unerschöpflichen Wegen der Energiegewinnung zu suchen? Die sauberste, sicherste und zuverlässigste Wärmequelle befindet sich direkt vor Ihrer Haustür! Nutzen Sie mit einer Wärmepumpe die in Erdreich und Grundwasser gespeicherte Energie und profitieren Sie von den Vorteilen der Buderus Wärmepumpentechnologie.

Jede Wärmequelle hat ihre Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für Erde oder Wasser als Energielieferant für Ihre Wärmepumpe hängt von Ihren eigenen Wünschen und Möglichkeiten ab: Im Erdreich herrschen ganzjährig relativ konstante Temperaturen, eine Erdwärmepumpe erreicht deshalb hohe Leistungszahlen. Möchten Sie das Erdreich als Wärmequelle für Ihre Wärmepumpe nutzen, stehen Ihnen – je nach Bodenbeschaffenheit und Grösse Ihres Grundstücks – zwei Erschliessungsarten zur Verfügung: Erdsonden und Flächenkollektoren.

Erdsonden beanspruchen im Garten kaum Platz. Eine Punktbohrung reicht aus, um die Erdwärme in 50 – 100 m Tiefe zu erschliessen. Eine Wärmepumpe arbeitet mit geschlossenen Kreisläufen. Deshalb ist sie in Verbindung mit einer Erdsonde sehr langlebig und nahezu wartungsfrei. Erdsonden erreichen eine etwas höhere Energieeffizienz als ein Flächenkollektor; die Sondenbohrung ist allerdings mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden. Für die Bohrung ist darüber hinaus eine amtliche Genehmigung notwendig.

Flächenkollektoren eignen sich für grössere Grundstücke. Sie sind in der Anschaffung etwas günstiger als Erdsonden und ebenfalls langlebig und wartungsfrei. Grundwasser hat eine verhältnismässig konstante und auch im Winter relativ hohe Temperatur. Eine Wärmepumpe erreicht deshalb hohe Leistungszahlen. Auch Grundwasseranlagen sind genehmigungspflichtig. Die Kosten für die Erschliessung mit Förder- und Schluckbrunnen sind vergleichbar mit den Kosten für eine Sondenbohrung. Zusätzlich muss durch eine Probebohrung zuerst festgestellt werden, ob die geforderten Grenzwerte für die Wasserqualität eingehalten werden.

Die auf den ersten Blick relativ hohen Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe – vor allem, wenn Sie sich für die Erschliessung mittels einer Erdsonde entscheiden – amortisieren sich binnen einiger Jahre.

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe sind relativ hoch. Lohnt sich diese Investition langfristig für mich?

Wenn Sie Ihre Heizwärme und Ihr warmes Wasser über eine Wärmepumpe beziehen, benötigen Sie weder Kamin noch Öltank noch Gasanschluss. Es entstehen Ihnen auch keine Kosten für Brennstoffe oder deren Lagerung. Eine Buderus Wärmepumpe arbeitet zudem nahezu wartungsfrei. Ist die Wärmequelle einmal erschlossen, steht die Energie dauerhaft und kostenlos zur Verfügung. Die benötigte elektrische Antriebsenergie ist gering. Die Wärmepumpe ist lediglich etwas teurer in der Anschaffung durch die notwendige Erschliessung des Erdreiches oder des Grundwassers.

Eine Buderus Wärmepumpe arbeitet mit geschlossenen Kreisläufen.

Die Lebenserwartung ist vergleichbar mit der eines Heizkessels.

Produkte & Technologien

Gas-Brennwertgeräte können nicht direkt an den Kamin angeschlossen werden. Es werden spezielle Luft-Abgas-Systeme benötigt. Diese lassen sich auch in einen bereits existierenden Schornstein einfügen.

Brennwertgeräte benötigen speziell feuchtigkeitsunempfindliche Schornsteine oder Abgasleitungen. Überwiegend sind ältere Schornsteine nicht für den Betrieb mit einem Brennwertgerät geeignet. Nicht geeignete Schornsteine können jedoch einfach durch die Installation einer feuchtigkeitsunempfindlichen Abgasleitung für den Betrieb eines Brennwertgerätes umgerüstet werden. Oft ist es dann auch möglich, die notwendige Verbrennungsluft für das Gerät über den verbleibenden Ringspalt zwischen Schornstein und Abgasleitung anzusaugen. Man spricht dann von einem Luft-Abgas-System, auch LAS System. Vorher notwendige Öffnungen vom Aussenbereich in den Aufstellraum zur notwendigen Verbrennungsluftversorgung können dann verschlossen werden. Ihr Installateur oder Schornsteinfeger kann Sie bei Fragen bezüglich der Abgasführung in Ihrem Falle ausführlich beraten.

Ökodesign-Richtlinie ErP
Ökodesign-Richtlinie ErP
Allgemein

ErP steht für „Energy related Products“ – also Produkte, die relevant für den Energieverbrauch sind. Sie bezeichnet die neue Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union (EU). ErP ist eine Erweiterung der EU-Richtlinie für „energiegetriebene Produkte (EuP)“, die den Verbrauch und die Kennzeichnung von z. B. Glühbirnen oder Waschmaschinen regelt.

Produkte, die Energie verbrauchen und Systemprodukte, die selbst keine Energie verbrauchen, aber im Zusammenhang mit einem anderen energiebetriebenen Produkt den Energieverbrauch beeinflussen.

Lots sind Produktgruppen, für die verbindliche, spezifische Mindestanforderungen an die Energieeffizienz gelten.

Lot 11 (Nassläufer-Umwälzpumpen bis 2,5 kW) – ab 01.08.2015.

Lot 1 und 2 (Öl- und Gas-Heizkessel, Wärmepumpen, BHKW´s und Speicher) – ab 26.09.2015.

Die EU hat ambitionierte Klimaziele, die bis 2020 umgesetzt werden sollen:

So sollen innerhalb der Europäischen Union bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Darüber hinaus sollen der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix bis 2020 auf 20 Prozent ausgebaut und die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent gesteigert werden.

  • Lot 1 Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte: Label 0-70 kW; CE-Kennzeichen 0-400 kW
    Heizkessel, Kraft-Wärmekopplung, Wärmepumpe, NT-Wärmepumpe, Kombikessel, Kombiwämepumpe, Systempakete-
  • Lot 2 Wasserheizer und Warmwasserspeicher: Label 0-70 kW / 0-500 l; CE-Kennzeichen 0-400 KW / 0-2000
    Konventionell (Elektro oder Verbrennung), Solarer Wasserheizer, Wärmepumpe, Warmwasserspeicher, Systempakete.
  • Lot 3: Nassläufer- Umwälzpumpen: 0-2500 W
    Hocheffizienzpumpen Mindestanforderung EEI 0,23 (Energy Efficiency Index ersetzt das Effizienzlabel).

NEIN, für bestehende Anlagen und Geräte ist kein Label erforderlich.

Ausnahme: Bei einer Teilmodernisierung ist für die neuen Komponenten abhängig von der verbauten Wärmelösung ein Produkt- oder Systemlabel erforderlich.

Termin: Die Verordnung für Lüftungsgeräte gilt ab 01.01.2016.

Label: Energieeffizienzklasse, Schallleistungspegel in Innenräumen, höchster Luftvolumenstrom

Rechnerisch, nein. Die KWL-Anlage wird als Einzelprodukt betrachtet und bekommt somit ein eigenes Produktlabel. Das heisst, es wird kein gemeinsames Systemlabel mit den anderen Komponenten – z. B. Heizgerät, Regler oder Speicher – geben.

Noch nicht, die Biomassekessel sind im Lot 15 enthalten, welches sich zurzeit in Vorbereitung befindet.

Label

Das Label kennzeichnet den Grad der Energieeffizienz eines Produktes – ähnlich wie bei bekannten Haushaltsgeräten, z. B. Waschmaschine oder Trockner. Es ist in neun Effizienzklassen aufgeteilt, die sich farblich unterscheiden. Im Bereich der Wärmeerzeugung  müssen alle Produkte bzw. Systeme mit einer Gesamtwärmeleistung bis 70kW mit einem Label versehen werden.

Das Design der Labels ist abhängig davon, ob es sich um Einzelprodukte oder Systemlösungen – z. B. mit Regelung, Speicher oder Solaranlage – handelt. [Grafik Label u. Systemlabel]

Das Heizgerät an sich gilt als Produkt. Sobald ein Regler oder eine weitere Komponente hinzukommt, handelt es sich bereits um ein System. Heizgeräte mit integrierten Regelungen gelten ebenfalls als System.

  1. Hersteller
  2. Produktname, Produkttype, Materialnummer
  3. Raumheizfunktion
  4. Effizienzklasse
  5. Schallleistungspegel in Innenräumen
  6. Schallleistungspegel in Außenräumen
  7. Jahreszeitbedingte Raumheizungsenergieeffizienz
  8. Wärmeleistung
  9. Gültigkeitsjahr der Verordnung
  10. Richtliniennummer

  1. Hersteller
  2. Produktname, Produkttype, Materialnummer
  3. Kombi-Heizgerät
  4. Kombination mit Solaranlage, Warmwasserspeicher, Regler und Zusatzheizgerät
  5. Raumheizungsfunktion
  6. Warmwasserbereitungsfunktion
  7. Effizienzklasse
  8. Jahreszeitbedingte Raumheizungs- und Warmwasserenergieeffizienz für Kombination aus Heizung, Regler und Solaranlage
  9. Gültigkeitsjahr der Verordnung
  10. Richtliniennummer

NEIN, die Technologie bedingten Verbrauchswerte sind zwar vergleichbar, es gibt aber grosse Unterschiede bei der Systemplanung und Optimierung, im Design sowie im Handling. Buderus Systemlösungen sind nicht nur optimal vernetzt, internetfähig und besonders intuitiv zu bedienen.

Innerhalb derselben Technologie – ja.

Bei unterschiedlichen Technologien (z. B. Wärmepumpe und Kessel) sind auch Randbedingungen wie z. B. Systemtemperatur für die Effizienz bzw. Höhe der Betriebskosten entscheidend. Man darf sich bei der Wahl des richtigen Heizsystems deshalb nicht ausschliesslich auf das Effizienzlabel verlassen! Jeder Wärmeerzeuger ist Teil eines Systems, das optimal zusammenarbeiten muss, um dauerhaft Wärmekomfort und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Das Ziel muss sein ein auf den Bedarf abgestimmtes System zu realisieren. Eine ausführliche Beratung durch Buderus oder einen Heizungsfachmann ist hierbei unerlässlich.